Ein Tag in der Halle
Heute habe ich den Tag in der Sporthalle in Villingen verbracht - bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften der Jugend U17. Das Judo-Zentrum Wutöschingen war mit einer Kämpferin und zwei Kämpfern vertreten. Nach zufriedenstellender Leistung aber doch etwas enttäuschenden vier Niederlagen bei den Jungs, war Warten angesagt. Der Veranstalter war mit den überraschend hohen Teilnehmerzahlen bei den Jungen überfordert und die Kämpfe zogen sich sehr lange hin. Obwohl die Mädchen schon um 13:00 Uhr zum Wiegen anreisten, starteten ihre Kämpfe erst nach 15:00 Uhr.
Unsere Kämpferin konnte drei ihrer fünf Kämpfe gewinnen und sich somit für die Landes-Meisterschaft am kommenden Wochenende qualifizieren - somit ein durchaus respektabler dritter Platz.
Die Ergebnisse haben mich natürlich etwas nachdenklich gemacht. Offensichtlich gibt es einiges an unserem Wettkampftraining zu verbessern, wenn wir mit den anderen Vereinen mithalten wollen. Zwar müssen dahingehend auch die Trainingsvoraussetzungen (Anzahl der Einheiten und Trainer, Regelmäßigkeit der Trainingsbesuche auf Seiten der Kämpfer/-innen, Anzahl der Judoka, die bereit sind, auf Wettkämpfe zu gehen und sich entsprechen vorzubereiten, etc.) mit in die Situationsanalyse einbezogen werden - aber dennoch. Es besteht offensichtlich eine Kluft zu den Top-Vereinen, die sich durchaus auf die Trainingsinhalte und -struktur zurückführen lässt. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder etwas “traditioneller” zu trainieren - mit weniger “Abwechslung”, höheren Wiederholungszahlen und mehr Schweiß. Nicht ausschließlich, aber dennoch mit deutlicherem Fokus als bisher.
Da gibt es sicherlich einige Dinge, über die ich mir während unseres im Februar anstehenden Trips nach Thailand Gedanken machen kann. Evtl. Erkenntnisse und Auswirkungen auf das Training werde ich auf meinem Judo-Blog unter www.judozentrum.de posten.
Über diesen Beitrag
Sie lesen “Ein Tag in der Halle,” - ein Beitrag auf Experimente mit Zukunft
- Veröffentlicht:
- 1.23.10 / 11pm
- Kategorie:
- Allgemein
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